Wann hat man einen Blackjack beim Kartenspiel 21?

Blackjack 21 - A & 10

Wann hat man einen Blackjack? Das ist die erste und vielleicht wichtigste Frage beim Kartenspiel 21 überhaupt! In diesem Artikel erfährst du alle Details und Möglichkeiten!

Wann hat man einen Blackjack?

Black Jack ist nicht nur der Spitzname des Kartenspiels 21, sondern auch die Bezeichnung für die bestmögliche Kartenkombination. Einen Black Jack hat man, wenn die beiden ausgeteilten Karten ein Ass und eine zehnwertige Karte sind. Es ist egal, ob das eine 10, Bube, Dame oder König ist. Ein Black Jack hat den Punktwert 21, von denen elf Punkte durch das Ass und zehn Punkte von der Zehn, dem Buben, der Dame oder dem König kommen.  Mit einem Black Jack gewinnt man sofort und erhält das 1,5-fache seines Einsatzes als Gewinn. Außer, der Dealer hat ebenfalls einen Black Jack. Dann gilt die Runde als Unentschieden und man bekommt den Einsatz zurück.

Wie läuft es bei einem Blackjack ab?

Komm mit an den Blackjack-Tisch! Ich zeige dir, wie man einen Blackjack bekommen kann!

Frag den Dealer, ob der Platz frei ist.

Setz dich an den Tisch.

Leg dein Bargeld vor dich auf den Tisch, das du in Jetons umtauschen willst.

Der Dealer wird dich fragen, in welchen Werten du deine Jetons haben willst.

Wähle die kleinste Chip-Größe oder sag, dass es dir egal ist.

Wenn der Dealer dich auffordert deinen Einsatz zu bringen, setze so viel du willst auf das Feld vor dir.

Beachte aber den Mindesteinsatz und den Höchsteinsatz am Tisch.

Wenn die Limits nicht auf dem Schild neben dem Dealer stehen, frag nach.

Der Dealer teilt die Karten aus, wenn alle Spieler ihre Einsätze platziert haben.

Du bekommst zunächst eine Karte mit dem Wert nach oben, so dass jeder die Karte sehen kann.

Dann bekommt der Dealer einen Karte, die er verdeckt vor sich ablegt.

Dann bekommt jeder Spieler eine zweite Karte.

Wenn du jetzt ein Ass in Kombination mit einer Zehn, einem Buben, einer Dame oder einem König hast, dann Glückwunsch!

Du hast einen Blackjack!

Allerdings solltest du dich noch nicht zu früh freuen.

Der Dealer teilt sich selbst ebenfalls eine zweite Karte aus.

Danach deckt er seine erste Karte auf, damit jeder diese sehen kann.

Hat der Dealer ein Ass oder eine zehnwertige Karte, musst du noch ein wenig zittern.

Denn er könnte mit seiner zweiten verdeckten Karte ebenfalls einen Blackjack bekommen.

Wenn der Dealer keine 10, J, Q, K oder A hat, hast du gewonnen!

Dann ruft der Dealer „Blackjack!“

Er zählt deine Chips und zahlt dir das 1,5-fache deines Einsatzes als Gewinn aus.

Wenn du 10 Dollar gesetzt hast, bekommst du 15 Euro hinzu.

In manchen Casinos beträgt das Auszahlungsverhältnis beim Blackjack allerdings nicht 3:2, sondern 6:5.

Meide diese Spiele, denn dort bekommst du für einen Blackjack nicht das 1,5-fache, sondern nur das 1,2-fache.

Das hört sich vielleicht nicht viel an, wird aber den Unterschied machen, ob du beim Blackjack erfolgreich bist oder nicht.

Hat der Dealer eine hohe Karte (10, J, Q, K, A) wird er dich fragen, ob du eine Versicherung abschließen willst.

Das solltest du als Anfänger nicht tun.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dealer mit einem Ass einen Blackjack bekommt, liegt bei ca. 30%.

Für einen Blackjack helfen ihm eine Zehn, ein Bube, eine Dame und ein König.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dealer mit einer zehnwertigen Karte einen Blackjack bekommt ist viel niedriger.

Denn jetzt hilft ihm nur ein Ass zum Blackjack. Und Asse gibt es genau 4 pro Kartendeck, während es viermal soviele zehnwertige Karten gibt: 16.

Wenn der Dealer seine zweite Karte umdreht, erfährst du, ob er einen Blackjack hat, oder nicht.

Blackjack vs 21 Punkte

Übrigens kann der Dealer auch mit drei oder mehr Karten 21 Punkte haben. Das ist dann aber kein natürlicher Blackjack, sondern einfach eine Kartenkombination mit dem Wert 21. In diesem Fall hat man mit einem Blackjack bereits gewonnen, bevor der Dealer überhaupt seine dritte Karte zieht.

Wenn man selbst mit drei oder mehr Karten auf 21 Punkte kommt, ist das leider ebenfalls kein Blackjack.

Statt dem 1,5-fachen-Blackjack-Bonus für eine 21 mit zwei Karten, erhält man mit drei oder mehr Karten nur eine einfache Gewinnauszahlung.

Wenn du 10 Dollar gesetzt hast, gewinnst du 10 Dollar dazu.

Bei einem Blackajck bekommst du für einen 10-Dollar-Einsatz 15 Dollar Gewinn hinzu.

Warum heißt das dann Black Jack?

Du fragst dich sicher auch, warum diese Kombination aus einem Ass und einer zehnwertigen Karte Black Jack heißt?

Das kommt daher, dass in der Anfangszeit des Spiels „21“ für diese Kartenkombination mit der maximalen Punktzahl nur in den schwarzen Kartenfarben Pik und Kreuz ein Bonus gezahlt wurde. Dieser war höher als der heutige Blackjack-Bonus, der im Verhältnis 3:2 ausgezahlt wird.

Dafür war es aber auch schwieriger einen Black Jack mit einem schwarzen Ass und einem schwarzen Buben zu bekommen.

Die heutige Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack mit einem beliebigfarbenen Ass (4/52) und einer beliebigen zehnwertigen Karte (4×4/51) liegt bei exakt 2,4%. Das bedeutet, dass man rechnerisch jede 42. Hand einen Blackjack bekommt.

Wenn ein Black Jack nur mit einem schwarzen Buben (2/52 Karten) und einem schwarzen Ass (2/51 Karten) möglich ist), liegt die Wahrscheinlichkeit gerade mal bei 0,15%. Man hat früher also statistisch gesehen nur in jeder 667. Hand einen Blackjack bekommen. Verrückt, oder?

de_DEDeutsch